16
Jan
2012

Kommentar zur Lage der cannabinoidbedürftigen Nation
Parteipolitik ist im Grunde nicht so sehr Sache des SCM. Weil aber hierzulande zunehmend mehr Menschen krankheitsbedingt ebenso von den direkten Auswirkungen einer falschen Gesundheits- und Drogenpolitik als auch von menschenverachtender Sozial- und Rechtspolitik betroffen sind, gilt es 2012 erneut anzumahnen, aufzumucken und sich darüber zu empören, dass die Verantwortlichen in Berlin das Thema Cannabis als Medizin noch immer so aussitzen, als ob man eine heftig grassierende Seuche tatsächlich mit Untätigkeit und Verdrängung therapieren könnte.
Nach neusten Umfrageergebnissen http://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/ard-deutschlandtrend/2012/januar/ des Deutschlandtrend für die FDP kann derzeit von (uns) Cannabis als Medizin nutzenden Patienten davon ausgegangen werden, dass bei Beibehaltung einer ähnlich desaströs minimalen Zustimmung zur politischen Arbeit der Liberalen spätestens 2013 Schluss ist mit dem Kasperle-Theater der unwirksamen – aber nebeneffektreichen Drogenbeauftragten Mechthild Dyckmans und des ebenso farb- wie hilflosen Bundesministers für Gesundheit Daniel Bahr. Weitere vorgeblich Liberale jener zerrütteten, inzwischen völlig unnützen Partei werden sang- und klanglos in der politischen Bedeutungspolitik verschwinden, ohne im Verlaufe ihrer Amtszeit die Chance ergriffen zu haben, unsägliches Leid zu verhindern oder menschenwürdig zu lindern.
Die „neuen Liberaleren“ werden die PIRATEN sein, die frischen Wind in die Parteienlandschaft tragen wie anno dunnemals die GRÜNEN.
Es kann/darf davon ausgegangen werden, dass die PIRATENPARTEI-DEUTSCHLANDs nach (teilweisem) Entern des Bundestags den widerwärtigen Muff und Grau-Schleier der beinahe schon unverhohlen finanziellen Kumpanei zwischen Politikern und Pharma-Lobbyisten gründlichst weichspülen. Im Sinne der von ihnen stets eingeforderten Transparenz werden die PIRATEN sich hoffentlich auch ausführlich mit Themen beschäftigen, die aus Sicht zigtausender Patienten lange schon einer öffentlich-kritischen Debatte hätten standhalten müssen, z.B:
Verflechtungen von Politik und Pharma-Industrie
Skandale des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte
Schaffung einer Cannabis-Agentur
Verantwortliche Verursacher und deren Motive in der zeitlichen Verschleppung der Cannabis als Medizin-Frage
Kosten und Profiteure des Krieges gegen Drogen, der auch Krieg gegen Kranke ist.
Neue („liberale“) Drogenpolitik:
Die PIRATENPARTEI-DEUTSCHLAND steht für eine repressionsfreie Drogenpolitik und will ein Ende der gescheiterten Prohibition. Wir lehnen die heutige, wissenschaftlich nicht haltbare Unterscheidung in legale und illegale Stoffe ab und fordern die objektive Bewertung und Handhabung aller psychoaktiven Substanzen alleine anhand ihres Gefahrenpotentials. Die derzeitige nicht faktenbasierte Bevormundung Erwachsener beim verantwortungsvollen Umgang mit Rausch- und Genussmitteln widerspricht der Grundüberzeugung der PIRATEN und unserem Verständnis einer mündigen Gesellschaft. Die bisherige Kriminalisierung der Konsumenten muss beendet und der damit verbundene Schwarzhandel durch kontrollierte Erwerbsstrukturen ersetzt werden. So ergeben sich dann Rahmenbedingungen, die – anders als heute – viele Probleme beseitigen, die alleine auf Grund von gefährlichen Beimischungen und mangelnder Hygiene entstehen.
Forschung und Medizin:
Die PIRATEN befürworten die Erforschung derzeit illegaler Stoffe zu therapeutischen Zwecken. Eine weitere Blockade wissenschaftlicher Arbeit lediglich aufgrund dogmatischer Argumente ist nicht länger hinnehmbar. Patienten sollen in der freien Wahl der Behandlung nicht eingeschränkt werden. Welche Substanzen zur Behandlung verwendet werden können, soll alleine Sache des geschulten, behandelnden Arztes und des aufgeklärten Patienten sein. Dabei muss umfassend über die Gefahren aller verwendeten Mittel aufgeklärt werden.
Auszug aus: http://wiki.piratenpartei.de/AG_Drogen/aktueller_Programmvorschlag_Drogenpolitik
“Um eine Verharmlosung des Rauschmittels Cannabis zu verhindern und um ein Gesetz aufrecht zu erhalten, das aus guten Gründen umstritten ist, wird von der Politik das Leid hunderttausender Menschen hingenommen.
Wer den kostengünstigen Zugang zu medizinischem Cannabis verweigert, wer Patienten auf die Erteilung einer bürokratischen Erlaubnis warten lässt, wo schnelle Hilfe gefordert ist, wer an einem Gesetz festhält, das das Elend von Kranken unnötig vergrößert, hat nicht verstanden, dass Leben auch lebenswert sein muss.
Die Legalisierung von Cannabis als Medizin ist keine Frage der Drogenpolitik, sondern eine der Menschenwürde”
(Aus „Rauschzeichen“, Wurth und Geyer)

Axel Junker
Kommentar zur Lage der cannabinoidbedürftigen Nation
Parteipolitik ist im Grunde nicht so sehr Sache des SCM. Weil aber hierzulande zunehmend mehr Menschen krankheitsbedingt ebenso von den direkten Auswirkungen einer falschen Gesundheits- und Drogenpolitik als auch von menschenverachtender Sozial- und Rechtspolitik betroffen sind, gilt es 2012 erneut anzumahnen, aufzumucken und sich darüber zu empören, dass die Verantwortlichen in Berlin das Thema Cannabis als Medizin noch immer so aussitzen, als ob man eine heftig grassierende Seuche tatsächlich mit Untätigkeit und Verdrängung therapieren könnte.
Nach neusten Umfrageergebnissen http://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/ard-deutschlandtrend/2012/januar/ des Deutschlandtrend für die FDP kann derzeit von (uns) Cannabis als Medizin nutzenden Patienten davon ausgegangen werden, dass bei Beibehaltung einer ähnlich desaströs minimalen Zustimmung zur politischen Arbeit der Liberalen spätestens 2013 Schluss ist mit dem Kasperle-Theater der unwirksamen - aber nebeneffektreichen Drogenbeauftragten Mechthild Dyckmans und des ebenso farb- wie hilflosen Bundesministers für Gesundheit Daniel Bahr. Weitere vorgeblich Liberale jener zerrütteten, inzwischen völlig unnützen Partei werden sang- und klanglos in der politischen Bedeutungspolitik verschwinden, ohne im Verlaufe ihrer Amtszeit die Chance ergriffen zu haben, unsägliches Leid zu verhindern oder menschenwürdig zu lindern.
Die „neuen Liberaleren“ werden die PIRATEN sein, die frischen Wind in die Parteienlandschaft tragen wie anno dunnemals die GRÜNEN.
Es kann/darf davon ausgegangen werden, dass die PIRATENPARTEI-DEUTSCHLANDs nach (teilweisem) Entern des Bundestags den widerwärtigen Muff und Grau-Schleier der beinahe schon unverhohlen finanziellen Kumpanei zwischen Politikern und Pharma-Lobbyisten gründlichst weichspülen. Im Sinne der von ihnen stets eingeforderten Transparenz werden die PIRATEN sich hoffentlich auch ausführlich mit Themen beschäftigen, die aus Sicht zigtausender Patienten lange schon einer öffentlich-kritischen Debatte hätten standhalten müssen, z.B:
Verflechtungen von Politik und Pharma-Industrie
Skandale des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte
Schaffung einer Cannabis-Agentur
Verantwortliche Verursacher und deren Motive in der zeitlichen Verschleppung der Cannabis als Medizin-Frage
Kosten und Profiteure des Krieges gegen Drogen, der auch Krieg gegen Kranke ist.
Neue („liberale“) Drogenpolitik:
Die PIRATENPARTEI-DEUTSCHLAND steht für eine repressionsfreie Drogenpolitik und will ein Ende der gescheiterten Prohibition. Wir lehnen die heutige, wissenschaftlich nicht haltbare Unterscheidung in legale und illegale Stoffe ab und fordern die objektive Bewertung und Handhabung aller psychoaktiven Substanzen alleine anhand ihres Gefahrenpotentials. Die derzeitige nicht faktenbasierte Bevormundung Erwachsener beim verantwortungsvollen Umgang mit Rausch- und Genussmitteln widerspricht der Grundüberzeugung der PIRATEN und unserem Verständnis einer mündigen Gesellschaft. Die bisherige Kriminalisierung der Konsumenten muss beendet und der damit verbundene Schwarzhandel durch kontrollierte Erwerbsstrukturen ersetzt werden. So ergeben sich dann Rahmenbedingungen, die - anders als heute - viele Probleme beseitigen, die alleine auf Grund von gefährlichen Beimischungen und mangelnder Hygiene entstehen.
Forschung und Medizin:
Die PIRATEN befürworten die Erforschung derzeit illegaler Stoffe zu therapeutischen Zwecken. Eine weitere Blockade wissenschaftlicher Arbeit lediglich aufgrund dogmatischer Argumente ist nicht länger hinnehmbar. Patienten sollen in der freien Wahl der Behandlung nicht eingeschränkt werden. Welche Substanzen zur Behandlung verwendet werden können, soll alleine Sache des geschulten, behandelnden Arztes und des aufgeklärten Patienten sein. Dabei muss umfassend über die Gefahren aller verwendeten Mittel aufgeklärt werden.
Auszug aus: http://wiki.piratenpartei.de/AG_Drogen/aktueller_Programmvorschlag_Drogenpolitik
"Um eine Verharmlosung des Rauschmittels Cannabis zu verhindern und um ein Gesetz aufrecht zu erhalten, das aus guten Gründen umstritten ist, wird von der Politik das Leid hunderttausender Menschen hingenommen.
Wer den kostengünstigen Zugang zu medizinischem Cannabis verweigert, wer Patienten auf die Erteilung einer bürokratischen Erlaubnis warten lässt, wo schnelle Hilfe gefordert ist, wer an einem Gesetz festhält, das das Elend von Kranken unnötig vergrößert, hat nicht verstanden, dass Leben auch lebenswert sein muss.
Die Legalisierung von Cannabis als Medizin ist keine Frage der Drogenpolitik, sondern eine der Menschenwürde"
(Aus „Rauschzeichen“, Wurth und Geyer)
Axel Junker
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1
Dez
2011
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
12.11.2011
Von:


Sehr geehrte Frau Dyckmans,
laut Grundgesetz hat jeder Bürger das Recht auf Leben. Wie ist es in meinem Fall möglich, dass die Politik durch ihre Untätigkeit mir das Recht auf Leben nimmt. Ich besitze eine Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle für medizinales Cannabis der Sorte Bedrocan.
Die
DAK hat einen Kostenübernahmeantrag abgelehnt, obwohl mir in einem
MDK-Gutachten bestätigt wurde, dass es sich bei mir um Lebensbedrohung, um Austherapiertheit und um einen positiven Verlauf auf meine Krankheit handelt. Das Bundesverfassungsgericht hat genau diese Punkte in seinem Urteil vom 06-12-2005 Az.: 1 BvR 347/98 gefordert. Ich habe der DAK meine Blutzuckerwerte, die zwischen 420mg/dl und 517mg/dl lagen zugeschickt.
Sie lassen mich lieber zum Dialysepatienten, zum Blinden und zum Beinamputierten werden, als zur Vorsorge Bedrocan zu erstatten. Das kann und ist nicht im Sinne der Beitragszahler und in meinem schon mal gar nicht.
Nehmen Sie bitte hierzu Stellung und sorgen Sie dafür, das mir nicht das Leben genommen wird.
Man kann das Medikament Bedrocan genauso zulassen wie
Sativex. Es bedarf nur einer kleinen Gesetzesänderung, so wie sie es auch im Fall
Sativex für die Firma
BAYER getan haben.
Oder hat das etwas mit Lobbyismus zu tun?
Mit freundlichen Grüßen,


Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte 12.11.2011 Von:
Sehr geehrte Frau Dyckmans,
laut Grundgesetz hat jeder Bürger das Recht auf Leben. Wie ist es in meinem Fall möglich, dass die Politik durch ihre Untätigkeit mir das Recht auf Leben nimmt. Ich besitze eine Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle für medizinales Cannabis der Sorte Bedrocan. Die DAK hat einen Kostenübernahmeantrag abgelehnt, obwohl mir in einem MDK-Gutachten bestätigt wurde, dass es sich bei mir um Lebensbedrohung, um Austherapiertheit und um einen positiven Verlauf auf meine Krankheit handelt. Das Bundesverfassungsgericht hat genau diese Punkte in seinem Urteil vom 06-12-2005 Az.: 1 BvR 347/98 gefordert. Ich habe der DAK meine Blutzuckerwerte, die zwischen 420mg/dl und 517mg/dl lagen zugeschickt. Sie lassen mich lieber zum Dialysepatienten, zum Blinden und zum Beinamputierten werden, als zur Vorsorge Bedrocan zu erstatten. Das kann und ist nicht im Sinne der Beitragszahler und in meinem schon mal gar nicht. Nehmen Sie bitte hierzu Stellung und sorgen Sie dafür, das mir nicht das Leben genommen wird. Man kann das Medikament Bedrocan genauso zulassen wie Sativex. Es bedarf nur einer kleinen Gesetzesänderung, so wie sie es auch im Fall Sativex für die Firma BAYER getan haben. Oder hat das etwas mit Lobbyismus zu tun?
Mit freundlichen Grüßen,
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29
Nov
2011
Mein Name ist Uwe Ciecior, ich bin Ende 40, Vater, Großvater und seit 1997 schwerbehindert sowie chronischer Schmerzpatient.
Bei einem schweren Motorradunfall erlitt ich unter anderem einen Plexus-Nervenwurzel-Ausriss C5-C8. Mit anderen Worten eine komplette schlaffe Lähmung des Armes inklusive der Hand. Hinzu kamen Folgeerkrankungen durch den Verlauf der Krankheit und der eingesetzten Medikamente.
Seit meinem Unfall habe ich alle mir zur Verfügung stehenden schulmedizinischen Heilmethoden, Physio- und Gesprächstherapien genutzt, habe mich einer umfangreichen Nerventransplatation unterzogen, hatte eine SCS Operation (spinale cord stimulation) sowie deren partielle Entfernung, dann eine DREZ-Läsion (dorsale Root Entry Zone), mehrere Aufenthalte in Schmerzzentren, private Vorstellungen und Untersuchungen bei Spezialisten im nahen und fernen Ausland, sowie selbst gezahlte alternative Therapien. Mittlerweile gelte ich als austherapiert.
Mein Name ist Uwe Ciecior, ich bin Ende 40, Vater, Großvater und seit 1997 schwerbehindert sowie chronischer Schmerzpatient.
Bei einem schweren Motorradunfall erlitt ich unter anderem einen Plexus-Nervenwurzel-Ausriss C5-C8. Mit anderen Worten eine komplette schlaffe Lähmung des Armes inklusive der Hand. Hinzu kamen Folgeerkrankungen durch den Verlauf der Krankheit und der eingesetzten Medikamente.
Seit meinem Unfall habe ich alle mir zur Verfügung stehenden schulmedizinischen Heilmethoden, Physio- und Gesprächstherapien genutzt, habe mich einer umfangreichen Nerventransplatation unterzogen, hatte eine SCS Operation (spinale cord stimulation) sowie deren partielle Entfernung, dann eine DREZ-Läsion (dorsale Root Entry Zone), mehrere Aufenthalte in Schmerzzentren, private Vorstellungen und Untersuchungen bei Spezialisten im nahen und fernen Ausland, sowie selbst gezahlte alternative Therapien. Mittlerweile gelte ich als austherapiert. Nach einem weiteren Arztgespräch und Hinweisen von Freunden und Bekannten, die mir natürliches Cannabis als Alternative empfahlen, begann ich mich, so gut wie möglich, ausführlicher mit dem Thema zu beschäftigen. Kurz darauf hörte ich von der Möglichkeit des Einsatzes von Dronabinol. Da meine Ärzte und Therapeuten von Beginn an eingeweiht waren, dass ich gegen die Schmerzen und als Einschlafhilfe natürliches Cannabis mit großem Erfolg nutzte, erkundigte ich mich zu legalem, auf Betäubungsmittelrezept verschreibungsfähigem Dronabinol. Was darauf folgte, ließ mein ohnehin schon lebhaftes Interesse am Thema enorm wachsen. Nur wenige sachkundige Ärzte wussten damals von der Möglichkeit des Einsatzes von Dronabinol, bei ihren Recherchen gelangten sie doch schnell zu der ernüchternden Kenntnis, dass Dronabinol nur in seltenen Fällen von Krankenkassen bezahlt wurde. Patienten und Ärzte, die gute Erfahrungen mit Dronabinol-Therapien gemacht hatten, standen deshalb teilweise vor enormen Rückforderungen durch die Kassen (wie im Fall von Ute Köhler, Thüringen). In der Folge wurde Dronabinol als Therapiemöglichkeit gegenüber Kassenpatienten, die nicht explizit nach dem Mittel fragten, nicht erwähnt. Privatpatienten und Patienten anderer Leistungsträger hatten und haben es in dieser Hinsicht wesentlich leichter. Nachdem ich auf meinen zuvor abgelehnten Antrag auf legale Nutzung von Cannabisprodukten eine Dronabinol-Therapie beginnen durfte,, stellte sich, nach Ermittlung der geeigneten Dosis, eine spürbare Besserung meines Zustandes ein. Gegen meinen Grundschmerz benutze ich öliges Dronabinol. Mit dem mir anfangs verschriebenen ethanolhaltigen Dronabinol konnte ich nicht auf meine ständig wiederkehrenden Schmerzspitzen einwirken, da ich generell keinen Alkohol trinke und der bloße Geruch Übelkeit bereitet, kam diese Einnahmeform für mich also nicht in Betracht. Als Voraussetzung musste ich meinem behandelndem Arzt erst eine schriftliche Zusage der Kostenübernahme durch meinen Zahlungsträger vorweisen. Andernfalls hätte ich den Therapieversuch mit Dronabinol gar nicht erst beginnen können.
Zusätzlich nutze ich natürliches Cannabis gegen die immer wiederkehrenden, unerträglichen und ausdauernden Schmerzen und deren Folgesymptomen. Außer Cannabis hatte ich über viele Jahre hinweg kein vergleichbar schnell und zuverlässig wirkendes Schmerzmittel zur Verfügung.
Durch zunehmende Beschäftigung mit der Medizin Cannabis kam ich schließlich zum ACM und somit zu neuen Informationen und zu einem besseren Erkenntnisstand. Meine vielen Fragen wurden beantwortet und ich fand psychologische Unterstützung durch den Kontakt zu anderen Patienten.
2006 entstand dann durch den mutigen Zusammenschluss einer Gruppe frustrierter aber dennoch kampfbereiter Patienten das SCM, das Selbsthilfenetzwerk-Cannabis-Medizin, als politisch aktivere Unter-Organisation der ACM.
Von Anfang an wurde mir von behandelnden und begutachtenden Ärzten wegen meiner ständigen Nachfragen zum Thema Cannabis ein so genannter „Cannabis-Abusus“ – also der Missbrauch der Substanz - unterstellt. Diese Schnellschuss-Diagnose war vermutlich ziemlich einfach und erklärte scheinbar auch mein Verhalten. Dachte man zumindest...
Der Versuch seitens der Ärzte, mich zum „Cannabis-Abhängigen“ abzustempeln, schlug aber komplett fehl. Statt zum „Kriminellen“ degradiert zu werden, bin ich nach wie vor Patient. Ein Patient, der lediglich Cannabis mit großem Erfolg nutzt. Die Ablehnung der Ärzte und ihr Misstrauen, sowie das Missverständnis meiner Situation haben, wenn auch unbeabsichtigt, einen Befürworter und Aktivisten für die medizinische Verwendung von Cannabis aus mir gemacht. Mein erneuter Antrag auf legale Nutzung von natürlichem Cannabis wurde im Januar 2009 endlich genehmigt. Dronabinol und legal angewendetes Cannabis bescherten mir eine derart effektive Schmerzlinderung, wie ich sie viele lange Jahre zuvor nicht gespürt hatte.
Getrübt wurden diese Erfolge durch das Voranschreiten meiner Erkrankungen und durch ein Gerichtsverfahren wegen Besitzes von Cannabispflanzen. Nach zwei Instanzen wurde ich zwar wegen gerechtfertigtem Notstand freigesprochen, allerdings ist das Urteil bis heute noch nicht rechtskräftig, weil die Staatsanwaltschaft –wie so häufig in ähnlichen Vergleichsfällen- glaubte, in Revision gehen zu müssen. Dass dabei mehr als neun Monate nach Urteilsverkündung noch immer keine Revisionsbegründung vorliegt, zeugt nicht gerade von juristischem Interesse an einer beschleunigten Verfahrensweise.
Nach insgesamt 13 Jahren der Nutzung einer Vielzahl verschiedenster verordneter Medikamenten, konsumiere ich inzwischen seit Februar 2010 nur noch natürliches Cannabis und öliges Dronabinol. Ich hoffe die Einnahme anderer Medikamente mit ihren bekannten, verheerenden Nebenwirkungen (bei Fehlanwendung teils sogar tödlich) so lange wie möglich vermeiden zu können. Bisher ist mir das auch gelungen. Die von mir selbst aufgewendete Summe von bisher fast 20.000 Euro (seit Erlaubnis-Erteilung im Januar 2009) zur Versorgung mit natürlichem Cannabis ist schreiende Ungerechtigkeit auf Kosten eines wehrlosen, notleidenden Schwerkranken, die schon an Menschenrechtsverletzung grenzt. Zuvor habe ich zum Preis von lediglich zwei bis drei Euro pro Gramm erfolgreich Cannabis selbst angebaut und mir damit weder meiner eigenen Gesundheit geschadet noch andere Personen dadurch gefährdet.
Die Bundesregierung schützt meine Gesundheit nicht. Jedenfalls nicht mit der aktuellen Rechtslage. Mir sei die Frage gestattet, ob ich, da ich ja nun als austherapiert gelte, meinen gesellschaftlichen Wert, meinen ‚‘Lebensberechtigungsschein‘‘ bereits verloren habe oder ob auf mich nicht auch die allgemeinen Grundrechte zutreffen? Hieß es nicht einst noch: Vor dem Gesetz seien alle Menschen gleich? Anscheinend irre ich mich da. Mein als „Einzelfall“ geprüfter Antrag auf Kostenübernahme für Medizinal-Cannabis durch meinen Zahlungsträger wurde klagefähig abgelehnt. Das heißt, nach 13jähriger Schmerz-Odyssee, einem unvollständigen Strafprozess und einer fortschreitenden Annäherung an meine absolute Zahlungsunfähigkeit, darf/soll/muss ich nun noch die Sozialgesetzgebungs-Gerichte bemühen, um mich am Ende des Instanzenweges mit dem rechtsgültigen Bescheid abzufinden, infolgedessen nur bei regelmäßig tödlich verlaufenden Krankheiten die Kasse auf Erstattung der Kosten verpflichtet sei.
Woher soll ich noch die Kraft nehmen, mich darüber noch aufzuregen?
An diesem Punkt ist nun die Gesetzgebung an der Reihe, Antrag stellenden Patienten oder einem von ihm genannten Bevollmächtigten ist die Erlaubnis zum Eigenanbau zu gewähren. Ein Haupthinderungsgrund gegen den Eigenanbau in geschützten, gesicherten privaten Räumen beinhaltet die Möglichkeit des Entwendens oder die Weitergabe von Pflanzenteilen durch/an dritte Personen. Im Rahmen der Apothekenvergabe von Cannabis wird dieses Argument außer Acht gelassen. Auch nicht bei stark wirkenden, abhängig machenden Medikamenten.
Im Übrigen empfinde ich es als äußerst erniedrigend und ehrverletzend, Patienten im Voraus mögliche folgende Straftaten zu unterstellen. Der Generalverdacht gegen Nutzer von medizinischem Cannabis ist in jedem Fall unangebracht. Der juristischen Abklärung bedürfte vielmehr, ob eine Straftat vorliegt, wenn einem unversorgten und in Notlage befindlichen Patienten Pflanzenteile überlassen werden, die ihm helfen sein Leiden zu lindern. Wenn also von aktiver Lebenshilfe die Rede ist, anstelle justizpolitischer passiver Sterbehilfe. Strafwürdig ist eher die wissentliche Hinzufügung vermeidbarer Schmerzen. Mein erneuter Antrag auf Selbstversorgung durch Eigenanbau von natürlichem Cannabis stieß auch jüngst, nach über einem halben Jahr Bearbeitungszeit, bei der Bundesopiumstelle des BfArM auf taube Ohren und wurde mit gleichlautenden Ablehnungsgründen wie im Präzedenzfall Michael F. negativ beschieden. Die Bundesbehörde beruft sich u.a. auf eine „hohe Verantwortung“. Diese Verantwortung soll mich und andere (ungenannte) Personen vor dem von mir selbst angebauten Cannabis schützen. Schützen vor etwaigen „Verunreinigungen“, vor „Belastungen durch angeblich unbekannte Wirkstoffgehalte“, vor „epileptischen Anfällen“, „Psychosen“, etc. Mein Ablehnungswiderspruch wird nicht bearbeitet. Zu Anfragen nach dem Bearbeitungssachstand gibt es keinerlei Informationen. Nichts. Null. Meine Bemühungen via Abgeordnetenwatch/Dyckmanns Antworten zum Thema zu bekommen untermauerten die absolute Überforderung der Drogenbeauftragten und bewiesen zugleich eine Arroganz in höchstem Maße. Es wird überall auf Zeit gespielt. Zeit, die Patienten wie ich nicht haben. Verständlich, dass manche Menschen sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollen oder können. Es bestehen viele Gründe, sich nicht näher mit dem Thema Cannabis als Medizin zu beschäftigen.
Diejenigen aber, die es können und mit ihrer derzeitigen Situation (auch) nicht zufrieden sind, sollten von ihren demokratischen Grundrechten Gebrauch machen und versuchen die missliche Lage zu ändern. Vielleicht auch nur, indem sie den Protest-Mailer auf der Webseite des SCM zeichnen. Ein großer Dank geht an meine Lebensgefährtin, meine Familie, Freunde, alle mich unterstützenden Ärzte, Apotheker, Therapeuten und Sachbearbeiter.
Umfangreichere Informationen zu meinem Hürdenlauf durch den Irrsinn der Schmerzbekämpfung finden sich hier unter:
www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de Originalbeitrag unter: http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2011/132_juni/s03_0611_austherapiert.php
Arzt-Foto: F. Gahlbeck (Bundesarchiv cc-by-sa 3.0)
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Versorgung
6
Nov
2011
Ähnlich wie Versicherungsgesellschaften, die z.T. mit schamlosen Hinhalte-Taktiken arbeiten, um vertraglich zugesicherte Auszahlungen von Geldbeträgen im Zweifelsfall an alte oder kranke Vertragspartner durch Inanspruchnahme langer – aber unnötiger Gerichts-Instanzen zu vermeiden, scheint auch das Bundesministerium für Gesundheit im Falle des Eigenanbaus von Marihuana zu medizinischen Zwecken ein stark erhöhtes Interesse daran zu zeigen, dass schwer erkrankte Eigenanbau-Antragsteller ihrer Symptomatiken wegen vorzeitig ins Gras beißen oder zumindest aus finanzieller Not auf die Durchsetzung ihres lindernden und Lebensqualität erhöhenden Anspruchs in Form von Selbstversorgung mit Cannabis verzichten.
Das BMG bedient sich hierbei in schamloser Vorgesetzten-Manier der weisungsgebundenen Bundesopiumstelle und erteilt dieser quasi den behördlichen Befehl, die rechtliche Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Antrags auf Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken zu behindern.
Auf die gesundheitliche Situation des Antragstellers wird hierbei keine Rücksicht genommen. So, als wenn das grundgesetzlich verankerte Recht auf körperliche Unversehrtheit nach freiem Belieben und Gutdünken ausgehebelt und ignoriert werden darf.
Dieses Verhalten ist aus Sicht der Betroffenen nicht nur pervers, sondern scheint auch Ausdruck einer immensen Behörden-Furcht vor weiteren Eigenanbau-Anträgen zu sein, welche durch eine hohe Zahl von Cannabis profitierenden Kranken gestellt werden könnte.
„Kalifornische Verhältnisse“ in Deutschland…Das wollen aber weder die auf das gängige BtM-Verbots-Instrumentarium geeichte Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans – noch der in Bezugs aufs Kiffen durch die eigene Karriere scheinbar rasch geläuterte Gesundheitsminister Daniel Bahr.
Vermutlich deshalb herrscht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) derzeit bloß betretenes Schweigen. Niemand, der sich dort aus Verantwortung für die Belange von leidenden Patienten gerade machen und Rückgrat zeigen würde. Reine Befehlsempfänger allenthalben, die aus Sorge um den Verlust ihres Jobs die kleineren oder größeren Schweinereien gegen Kranke unwidersprochen hinnehmen, mittragen, mitverschulden.
Ähnlich feige handelt man im BMG. Mit Zeit verzögernden Mitteln und wissenschaftlich nicht haltbaren Argumenten trachtet man zu verhindern, dass der Eigenanbau von Cannabis für Patienten sich hierzulande durchsetzt. Keine Spur von „liberal“. Keine Anzeichen von Vorbild-Beispielnahme an Ländern wie Israel, Niederlande und Kanada*, an US-Bundesstaaten wie Oregon, Rhode Island und Colorado. Oder an Spanien, wo sich wegen der gut funktionierenden „Social Clubs“ für Patienten die Frage nach aufwendigen Antragstellungen, Klageverfahren und Zeitschindereien gar nicht erst stellt, weil dort jeder Patient auf simple Weise Mitglied in solchen Selbstversorgungs-Organisationen werden kann und seinen persönlichen Bedarf an Cannabis unproblematisch zu decken in der Lage ist.
Die Haltung des BMG ist furchtbar. Ähnlich furchtbar ist das permanente Wiederkäuen hohler Phrasen seitens der Bundesdrogenbeauftragten in Sachen medizinische Verwendung von Cannabis.
Es wird – eben wie bei den Versicherern – auf Zeit gespielt und still und heimlich auf Progression der Krankheitsverläufe gesetzt.
Dabei ist die „Verpflichtung zur Einhaltung des internationalen Drogenschutzabkommens“, die hierzulande noch immer als Rechtfertigung dafür herangezogen wird, dass schwer erkrankte Menschen mit ihrer Forderung nach Eigenanbaumöglichkeiten für Cannabis und/oder der Schaffung einer Cannabis-Agentur nach niederländischem Vorbild scheitern, nichts Anderes als ein politisches Alibi für überkommenes Abstinenz-Denken.
Insbesondere deshalb, weil a) andere Schwerkranke in Deutschland z.B. mit dem Betäubungsmittel Diamorfin (Heroin) gesundheitlich und sozial stabilisiert werden und weil b) gleich mehrere Unterzeichnerstaaten des Abkommens die Versorgung ihrer von Cannabis profitierenden Patienten ungerügt und ohne Furcht vor etwaigen Sanktionen gewährleisten.
„Schaden vom Volk abwenden“, lautet der Auftrag der Gewählten.
„Schädlinge abwählen“ scheint hingegen (auch) Patienten-Auftrag zu sein.
Versichern jedenfalls nützt nicht(s).
Kanada: 34.278.400 Einwohner – 12.116 Personen besitzen eine Erlaubnis zum Besitz von Cannabis für medizinische Zwecke.
Deutschland: 81.724.000 Einwohner – nur ca. 60 Personen besitzen eine Erlaubnis zum Besitz von Cannabis für medizinische Zwecke.
UM JEDEN PREIS VERHINDERN !
Axel Junker
Ähnlich wie Versicherungsgesellschaften, die z.T. mit schamlosen Hinhalte-Taktiken arbeiten, um vertraglich zugesicherte Auszahlungen von Geldbeträgen im Zweifelsfall an alte oder kranke Vertragspartner durch Inanspruchnahme langer – aber unnötiger Gerichts-Instanzen zu vermeiden, scheint auch das Bundesministerium für Gesundheit im Falle des Eigenanbaus von Marihuana zu medizinischen Zwecken ein stark erhöhtes Interesse daran zu zeigen, dass schwer erkrankte Eigenanbau-Antragsteller ihrer Symptomatiken wegen vorzeitig ins Gras beißen oder zumindest aus finanzieller Not auf die Durchsetzung ihres lindernden und Lebensqualität erhöhenden Anspruchs in Form von Selbstversorgung mit Cannabis verzichten. Das BMG bedient sich hierbei in schamloser Vorgesetzten-Manier der weisungsgebundenen Bundesopiumstelle und erteilt dieser quasi den behördlichen Befehl, die rechtliche Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Antrags auf Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken zu behindern. Auf die gesundheitliche Situation des Antragstellers wird hierbei keine Rücksicht genommen. So, als wenn das grundgesetzlich verankerte Recht auf körperliche Unversehrtheit nach freiem Belieben und Gutdünken ausgehebelt und ignoriert werden darf. Dieses Verhalten ist aus Sicht der Betroffenen nicht nur pervers, sondern scheint auch Ausdruck einer immensen Behörden-Furcht vor weiteren Eigenanbau-Anträgen zu sein, welche durch eine hohe Zahl von Cannabis profitierenden Kranken gestellt werden könnte. „Kalifornische Verhältnisse“ in Deutschland...Das wollen aber weder die auf das gängige BtM-Verbots-Instrumentarium geeichte Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans – noch der in Bezugs aufs Kiffen durch die eigene Karriere scheinbar rasch geläuterte Gesundheitsminister Daniel Bahr. Vermutlich deshalb herrscht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) derzeit bloß betretenes Schweigen. Niemand, der sich dort aus Verantwortung für die Belange von leidenden Patienten gerade machen und Rückgrat zeigen würde. Reine Befehlsempfänger allenthalben, die aus Sorge um den Verlust ihres Jobs die kleineren oder größeren Schweinereien gegen Kranke unwidersprochen hinnehmen, mittragen, mitverschulden. Ähnlich feige handelt man im BMG. Mit Zeit verzögernden Mitteln und wissenschaftlich nicht haltbaren Argumenten trachtet man zu verhindern, dass der Eigenanbau von Cannabis für Patienten sich hierzulande durchsetzt. Keine Spur von „liberal“. Keine Anzeichen von Vorbild-Beispielnahme an Ländern wie Israel, Niederlande und Kanada*, an US-Bundesstaaten wie Oregon, Rhode Island und Colorado. Oder an Spanien, wo sich wegen der gut funktionierenden „Social Clubs“ für Patienten die Frage nach aufwendigen Antragstellungen, Klageverfahren und Zeitschindereien gar nicht erst stellt, weil dort jeder Patient auf simple Weise Mitglied in solchen Selbstversorgungs-Organisationen werden kann und seinen persönlichen Bedarf an Cannabis unproblematisch zu decken in der Lage ist. Die Haltung des BMG ist furchtbar. Ähnlich furchtbar ist das permanente Wiederkäuen hohler Phrasen seitens der Bundesdrogenbeauftragten in Sachen medizinische Verwendung von Cannabis. Es wird – eben wie bei den Versicherern - auf Zeit gespielt und still und heimlich auf Progression der Krankheitsverläufe gesetzt. Dabei ist die „Verpflichtung zur Einhaltung des internationalen Drogenschutzabkommens“, die hierzulande noch immer als Rechtfertigung dafür herangezogen wird, dass schwer erkrankte Menschen mit ihrer Forderung nach Eigenanbaumöglichkeiten für Cannabis und/oder der Schaffung einer Cannabis-Agentur nach niederländischem Vorbild scheitern, nichts Anderes als ein politisches Alibi für überkommenes Abstinenz-Denken. Insbesondere deshalb, weil a) andere Schwerkranke in Deutschland z.B. mit dem Betäubungsmittel Diamorfin (Heroin) gesundheitlich und sozial stabilisiert werden und weil b) gleich mehrere Unterzeichnerstaaten des Abkommens die Versorgung ihrer von Cannabis profitierenden Patienten ungerügt und ohne Furcht vor etwaigen Sanktionen gewährleisten. „Schaden vom Volk abwenden“, lautet der Auftrag der Gewählten. „Schädlinge abwählen“ scheint hingegen (auch) Patienten-Auftrag zu sein. Versichern jedenfalls nützt nicht(s). Kanada: 34.278.400 Einwohner - 12.116 Personen besitzen eine Erlaubnis zum Besitz von Cannabis für medizinische Zwecke. Deutschland: 81.724.000 Einwohner – nur ca. 60 Personen besitzen eine Erlaubnis zum Besitz von Cannabis für medizinische Zwecke. UM JEDEN PREIS VERHINDERN !
Axel Junker
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27
Okt
2011
Frage zum Thema Soziales
13.09.2011
Von:


Sehr geehrte Frau Dyckmans,
ich beziehe mich konkret auf die Frage Herrn Stefan M. vom 07.08.2011 und Ihrer Gegenantwort vom 12.09.2011.
Es wurden gezielt Fragen an Sie gestellt, wie: "Warum schreiben Sie etwas zum Thema Legalisierung, obwohl ich danach überhaupt nicht gefragt habe?" oder eine Nachfrage auf nach wie vor offene Fragen aus einer vorangegangen Fragestellund die nicht endgültig beantwortet wurden.
Generell wurde schon oft angeprangert, dass Ihre Antworten "themenbezogener und konkreter formuliert werden könnten, als dies was wir von Ihnen zu lesen bekommen". Auch ich hatte das Gefühl bei eigenen Anfragen, die Antwort nicht auf meine eigentliche Kernfrage bekommen zu haben.
Wie ist es zu erklären das oft Fragen grade beim Thema Cannabis teils nur zur Hälfte beantwortet werden, teils Antworten gegeben werden die nicht zum Kernthema passen und des Öfteren Fragen komplett offen gelassen werden?
Haben Sie kein Interesse daran das Ihre Politik auch vom Endverbraucher verstanden wird, da der Eindruck entsteht das regelrecht abgeblockt wird von Ihnen?
Immerhin repräsentieren Sie auch eine Partei nach außen, dort hätte ich persönlich mit etwas mehr Engagement gerechnet als "Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich nicht jede einzelne Frage im Detail beantworten kann"
Ich freue mich über eine Antwort um Ihre politische Einstellung zu verstehen zu können.
Mit freundlichen Grüßen


Mit freundlicher Genehmigung von abgeordnetenwatch.de:
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http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-37544–f310741.html#q310741
Frage zum Thema Soziales 13.09.2011 Von:
Sehr geehrte Frau Dyckmans,
ich beziehe mich konkret auf die Frage Herrn Stefan M. vom 07.08.2011 und Ihrer Gegenantwort vom 12.09.2011.
Es wurden gezielt Fragen an Sie gestellt, wie: "Warum schreiben Sie etwas zum Thema Legalisierung, obwohl ich danach überhaupt nicht gefragt habe?" oder eine Nachfrage auf nach wie vor offene Fragen aus einer vorangegangen Fragestellund die nicht endgültig beantwortet wurden.
Generell wurde schon oft angeprangert, dass Ihre Antworten "themenbezogener und konkreter formuliert werden könnten, als dies was wir von Ihnen zu lesen bekommen". Auch ich hatte das Gefühl bei eigenen Anfragen, die Antwort nicht auf meine eigentliche Kernfrage bekommen zu haben.
Wie ist es zu erklären das oft Fragen grade beim Thema Cannabis teils nur zur Hälfte beantwortet werden, teils Antworten gegeben werden die nicht zum Kernthema passen und des Öfteren Fragen komplett offen gelassen werden?
Haben Sie kein Interesse daran das Ihre Politik auch vom Endverbraucher verstanden wird, da der Eindruck entsteht das regelrecht abgeblockt wird von Ihnen?
Immerhin repräsentieren Sie auch eine Partei nach außen, dort hätte ich persönlich mit etwas mehr Engagement gerechnet als "Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich nicht jede einzelne Frage im Detail beantworten kann"
Ich freue mich über eine Antwort um Ihre politische Einstellung zu verstehen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
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