Trauer um Ingrid Sander

Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin trauert um ihr langjähriges Mitglied Ingrid Sander.

Ingrid ist kürzlich freiwillig aus dem Leben geschieden. Sie hatte diesen Schritt lange zuvor angekündigt, aber für diese schwerste aller Entscheidungen auch gute, d.h. nachvollziehbare Gründe.

Ingrid Sander war stets mutige Kämpferin für den Einsatz von Cannabis als Medizin. Sie hat sich immer öffentlich dazu bekannt Cannabis als Schmerzmittel zu gebrauchen und nie einen Hehl daraus gemacht, dass es einzig und allein gesundheitspolitische Mängel sind, die sie dazu zwangen „illegal“ zu handeln.

Wir werden Dich in unseren Erinnerungen behalten und in unseren Herzen, Ingrid.

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5 thoughts on “Trauer um Ingrid Sander

  1. Der Begriff Selbstmord sollte nicht benutzt werden. Er weist eindeutig auf die Gesinnung des Anwenders hin. Depressiv? Ingrid war ein ausgesprochen positiver Mensch, der gern und viel gelacht hat, besonders über Witze gegen die Kirche. Gott? Wenn es ihn gibt-es gibt ihn ja nicht-sollte mal sagen, warum er diese liebenswerte Frau mit dieser fürchterlichen Krankheit ein Leben lang bestraft hat.

  2. Was labile Menschen tun, haben nicht diejenigen zu verantworten, die eigenständig Entscheidungen treffen, nachdem für sie das Leben überwiegend Qual und Leid gewesen ist.

  3. scheint so, als hätte sie selbstmord begangen? wenn das stimmt, ist es nicht gut, das als „gute“ entscheidung darzustellen. labile menschen könnten dies als rechtfertigung für ihr eigenes handeln interpretieren.