PROTEST GEGEN ABZOCKE BEI PATIENTEN

                                              

 

Medizinisches Cannabis wird in deutschen Apotheken zu 12 – 16 € pro Gramm verkauft.

In Groningen/Niederlande erhält man das gleiche Apotheken-Cannabis für 7.70 € pro Gramm.

Bislang sind weder die Bundesopiumstelle oder der Importeur (Fa. Fagron) – noch die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans in der Lage gewesen zu erklären, worauf die durchschnittliche Verdoppelung des Preises für Bedrocan, Bediol oder Bedrobinol auf dem kurzen Importweg zurückzuführen ist.

Besteht seitens des Bundesministeriums für Gesundheit etwa eine geheime Anweisung den Preis so hoch anzusetzen, dass ein möglicher Wiederverkauf durch Patienten verhindert wird?

Bei einem minimalen Tagesbedarf von nur 1 Gramm Cannabis entstehen für Kranke, die oftmals Hartz IV-Bezieher sind, monatliche Kosten von etwa 360 – 480 €. Diese Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet.

Patienten, die auf natürliches Cannabis als letztes Mittel der Wahl angewiesen sind, werden durch die Wucherpreis-Politik genötigt, billigeres Cannabis auf dem Schwarzmarkt zu kaufen. Die Verunreinigungen von Schwarzmarkt-Ware mit Blei, Brix, Talkum, Glasstaub sind seit Jahren bekannt.

Die mögliche Alternative von genehmigtem Eigenanbau in verschlossenen Räumen wird vom Bundesministerium unter Angabe fadenscheinigen Begründungen abgelehnt. So bleibt es auch weiterhin bei regierungsamtlicher Nötigung von Kranken zur Kriminalität bzw. beim sukzessiven finanziellen Ausbluten derjenigen, die zur Linderung ihrer Symptomatiken auf Cannabis angewiesen sind.

Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin protestiert gegen die zynische Haltung der Verantwortlichen beim BMG und BfArM. Die Leser dieses Artikels werden daher gebeten sich am Protest-Mailer http://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/protestmailer-gegen-bmg-berufung zu beteiligen und damit auszudrücken: ES REICHT! Genug auf Zeit gespielt! Genug Leiden verursacht! Genug damit, Patienten zu Kriminellen zu machen oder sie in Zahlungsunfähigkeit zu treiben!

Eigenanbau ist eine Möglichkeit sich billig – für wenige Cent pro Gramm – selbst zu versorgen. In Kanada, 15 US-Bundesstaaten, Spanien, Belgien und in den Niederlanden  ist bereits seit Jahren möglich, was hierzulande noch immer aktiv durch interne Anweisungen des BMG verhindert wird.

Das Gebot, Leben zu retten, darf nicht an ideologischen Barrieren scheitern.  

                                                     

Axel Junker

 

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