Patient gibt seine Erlaubnis zum Bezug von Medizinal-Cannabis ans BfArM zurück

Gestern erreichte uns das Schreiben eines , der an einer besonders schweren Form des ADHS und Restlessleg Syndrom sowie einer damit einhergehenden Insomnie leidet. Es ist eine menschenverachtende Schweinerei, was sich das Bundesministerium für Gesundheit gegenüber erlaubt.

Der Brief:

„Sehr geehrten Damen und Herren,

ich war bis Anfang dieser Woche im Besitz einer des
zur Verwendung von Medizinal-Cannabisblüten.

Da es in unserer in den drei Jahren meiner erfolgreichen immer wieder zu Lieferverzögerungen des extrem überteuerten Medikaments kam und ich daher mehrfach Therapieunterbrechungen mit ungewünschten Nebenwirkungen und Mehrkosten bei Wiedereinstellung erlitt, habe ICH diese Genehmigung nun zurückgegeben, da sie nicht das Papier Wert ist auf dem man sie druckte.

Auch die Genehmigung unserer Apotheke zur Eigeneinfuhr von Cannabis musste von mir bezahlt werden (ca. 800 Euro) und änderte doch nichts.

Ich hatte enorme (Genehmigungen und Therapie fast 40.000 Euro) und war eigentlich immer für eine Apothekenabgabe von Cannabis.

Leider muss ich nun resigniert feststellen, dass diese Versorgungsform in der Realität nicht funktioniert.

Außerdem muss ich mich mit den Patienten solidarisieren die nicht das nötige Geld für die Cannabistherapie aufbringen können und wie ich finde, in Rechtsstaat unwürdiger Weise behandelt werden.

Meine BtM Nr. war 457 05 62 für 56 Gramm /Monat

Ich verzichte nun auf jegliche Behandlung und lebe mit meinen Krankheiten und deren unweigerlichen, schwerwiegenden Folgen!

Florian Koblenz

 



unsere Hoffnung,
projiziert auf das Münster in Konstanz
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7 thoughts on “Patient gibt seine Erlaubnis zum Bezug von Medizinal-Cannabis ans BfArM zurück

  1. Hans-Jürgen Scholz 6. Oktober 2012 at 09:59 -

    Hallo Leidensgenosse,

    ich habe meine Erlaubnis auch zurückgegeben, allerdings aus einem anderen Grund. Ich habe auch die Probleme mit der Lieferapotheke gehabt. Ich durfte öfters unterbrechen. Wenn man sich vorstellt, dass es in Deutschland nur zwei Firmen gibt, die das Zeug herstellen dürfen, ist das ein Armutszeugnis für Nester Gesundheitswesen.

  2. Pingback: Wortschützen! » Blog Archiv » Was Medizinal-Cannabis wirklich kostet

  3. Pingback: Stellungnahme des Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin zur öffentlichen Anhörung des Bundestags-Gesundheitsausschusses am 9. Mai 2012 | Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin

  4. High i am almost ashamed to say i am from holland, cause bedrocan started here. I am also on the bedrocan cannabis, a year now, and i publish what i do. If you look at my site, you see photo’s. prices and my comments.

    Bedrocan is in holland about 9,- a gram. it is a quest to get it and a fight to get reimbursemnt. The same company is already two years in california. Think that over.
    Cause of this all i started a big research, getting bigger every week.

    Please Florian, would you please try to reach me, i want to ask a few questions about what happend, also for everybody;
    i am @google+ as Mr. C sativa

    Greetz, take a easy one, patient X

  5. Mein Mitgefühl.
    das spricht Bände … Wenn Lobbies kassieren wollen, gehen sie weiterhin über noch Lebende und Leichen.