2
Feb
2012

Produkttest Lecithol


Ein Produkttest, der für Patienten interessant sein könnte, die Cannabiswirkstoffe nicht über Inhalation,  sondern oral aufnehmen möchten oder bei Reisen das Medikament nur so mit- und einnehmen können.

 http://www.lecithol.de/

Wie man eine Lösung herstellt:   http://www.lecithol.de/einleitung/

„Bestehend aus einem Chemiker, einem Wirtschaftsinformatiker und einem Mathematiker möchten wir mit Lecithol dabei helfen einen rationaleren Umgang mit Cannabis in der Gesellschaft herbeizuführen und gleichzeitig vielen kranken Menschen zu helfen.“

mehr dazu unter http://www.lecithol.de/ueber-uns/

 

Zwei Personen aus dem Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin haben „Lecithol“ getestet.

Testbericht:

„Ich hab`s probiert.
Minimalmenge von 1 g Cannabis auf 10 ml Lecithol.
Anschließend etwa 1/3 der Lösung getestet.
Wirkungseintritt nach 40 Minuten (nach gutem Frühstück).
Einfache Handhabung.
Relativ guter Geschmack.
Simpel zu dosieren.“

Testbericht eines anderen Patienten:

„Das Lecithol-Set mit allem was man braucht wurde schnell geliefert. Im Onlineshop kann man es für 25 EUR kaufen, 50 ml Lecithollösung kosten 7,50 EUR.

Das Cannabis im Backofen vorbereiten bei ca. 120°C für 20 Minuten, Umluft wäre optimal, habe ich aber nicht. Es tritt eine deutliche Geruchsentwicklung ein. Hier sollte man das ganze machen, wenn es windig draußen ist und man auf Durchzug lüften kann.

Die Lecithol-Lösung ist einfach herzustellen, wie beschrieben auf der Lecithol Website.

Ich habe den Test morgens, nach dem Frühstück durchgeführt. Der Geschmack des Lecithol-Lösungsgemisches schmeckt pfefferminzig, mit einer leicht scharfen Note. Für ein Medikament ganz in Ordnung.

Die Wirkung hat nach 52 Minuten eingesetzt und die volle Wirkung nach 88 Minuten.

Das selbstbezahlte Cannabis erhalte ich über eine BfArM-Ausnahmegenehmigung über meine Apotheke aus den Niederlanden von der Firma Bedrocan BV. Die Sorten Bediol (CBD-reich), Bedrocan (THC-reich) habe ich im Verhältnis 2:1 gemischt um daraus die Lösung herzustellen.

Mir hilft Cannabidiol am Besten, ich habe hier festgestellt, dass das selbe Medizinalcannabis über die Verabreichungsform entsprechend umgerechnet ähnliche Dosierung teils unterschiedliche Wirkungen aufweist.

Die Schmerzlinderung bei mir war geringer als bei Inhalation, dafür gleichmäßiger und länger anhaltend (ca. 3,5-4 Stunden). Die Wirkung habe ich als stärker empfunden als mit der Cannabisbutter, die ich zum Vergleich hergestellt habe. Die „Stimmungsaufhellung“ war insgesamt deutlich stärker und anhaltender als bei der Wirkstoffaufnahme über die Inhalation.

Für mich ist die medizinische Dosierung der Cannabinoide, die ich wie gewohnt über Inhalation aufnehme, einfacher. Die Möglichkeit eine Lösung nach diesem Verfahren herzustellen ist aber gerade wenn man unterwegs ist und keine anderen Utensilien mitnehmen kann, eine praktikable Lösung. Tests zu Hause sollte man machen, damit man nicht von der unterschiedlichen Wirkung überrascht wird und die richtige Dosierung findet.“

(auch nochmal hier zu lesen:  http://www.lecithol.de/blog/erfahrungsbericht-lecithol/  )

ToolStoi

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