26
Apr
2014

Global Marijuana March und Hanftag in München: 2014-05-03 ab 13:00 Sendlinger Tor


Hallo, am 3.5.2014 ist der weltweite Global Marijuana March und Hanftag in München.

Um 13:00 geht es am Sendlinger Tor-Platz los, um 17 endet der Demonstrationszug dort wieder.

Für die Menschen, die Cannabis aus medizinischen Gründen dringend benötigen,
drängt die Zeit das verzerrte Bild von Cannabis in der Öffentlichkeit zu
ändern. Demokratie funktioniert nicht, wenn man die Veränderungen, die
dringendst notwendig sind, darüber erreichen will, in dem man sie einfach
anderen überlässt, oder hofft, es wird schon jemand machen.

„Sei(en Sie) selber die Veränderung in der Welt, die man sich wünscht!“

Bitte komm(en Sie) möglichst mit vielen Freunden/Familie und Bekannten
und verbreiten Sie noch die Information.
Wir haben ein großes SCM-Banner, das gerne getragen werden möchte 🙂

Das ist auch eine sehr gute Gelegenheit sich über die medizinische Nutzung
zu informieren, auch bei anwesenden Ausnahmegenehmigungsinhabern – welche Anforderungen es gibt und wie sich das in der Praxis auswirkt.

Es gibt ein „OpenMicro“, bei dem jeder spontan auch ein paar Worte beitragen kann.

München: 03.Mai 13 Uhr Sendlinger Tor Platz (bis 17 Uhr)

https://www.facebook.com/events/217621305095457/

Offizieller Flyer 2014:


Anklicken für volle Größe

Die Demoroute:

Kurzlink dazu: http://goo.gl/maps/xMqaE


View Larger Map

Sie sind nicht in Bayern/München?

Alle Städte in Deutschland:

http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/2342-termine-zum-global-marijuana-march-2014

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20
Apr
2014

Öffentliche Petition / Cannabis als Medizin


gemeinsam
Die öffentliche Petition wurde am 15. April 2014 auf der Internetseite des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestags eingereicht. Diese wird nun auf ihre Zulässigkeit geprüft. Innerhalb von 4-6 Wochen erhält der Hauptpetent eine Nachricht, dass seine Petition angenommen wurde.

Die Petition wird dann auf die Internetseite des Petitionsausschusses gesetzt und kann 28 Tage lang von weiteren Personen unterstützt werden. (Termin erfahren Sie in unserem Newsletter)

Mit der Freischaltung der Petition wird daher zwischen Mitte und Ende Mai 2014 gerechnet. Unser Ziel ist es, ein Quorum von 50.000 Unterstützern innerhalb dieser 28 Tage zu erreichen. Dann wird die Petition öffentlich im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags beraten.

Hier erfahren Sie mehr über die Petition und können sich in den E-Mail-Verteiler eintragen, um alle Neuigkeiten zu erfahren:

http://cannabis-medizin-petition.de/

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27
Mai
2012

offener Brief an die Mitglieder des Gesundheitsausschuss des Bundestags


Sehr geehrte Damen und Herren des Gesundheitsauschusses

bitte lassen Sie die Patienten, die von Cannabinoidmedikamenten profitieren, nicht allein. Bitte entziehen Sie sich nicht Ihrer Verantwortung.

Bei der Anhörung im Gesundheitsausschuss am 9. Mai wurde deutlich, dass die Situation der Betroffenen unzureichend ist. Das bedeutet, dass viele Patienten mit schweren Erkrankungen an ihren Symptomen leiden, obwohl entsprechende Behandlungen bereits heute zur Verfügung stehen, viele Patienten aber keinen Zugang zu ihnen haben. Bereits bei einer Anhörung im Herbst 2008 zum gleichen Thema haben die anwesenden Experten festgestellt, dass in diesem Bereich dringend etwas geschehen muss. In den vergangenen vier Jahren wurde zwar ein Cannabisextrakt zugelassen, dies hilft jedoch nur Patienten mit Spastik bei MS.

Wir haben die Sorge, dass auch in den kommenden Jahren nicht viel passieren wird.

Es ist heute unter Experten breit akzeptiert, dass Cannabisprodukte bei vielen schweren Erkrankungen sehr wirksam sein können. Die wenigen Argumente, die heute noch gegen entsprechende Verbesserungen angeführt werden, lösen sich bei näherem Hinsehen in Luft auf.

So wird gegen die Forderung nach einer Beendigung der vom Gesetzgeber bisher aufrecht erhaltenen Strafverfolgung, die viele Patienten zusätzlich zu ihrer Erkrankung erleiden müssen, angeführt, Betroffene müssten vor verunreinigtem Cannabis unbekannter Qualität geschützt werden. Im Mai 2005 hatte aber bereits das Bundesverwaltungsgericht in einem Urteil zur Legitimierung der Verwendung von selbst angebautem Cannabis ausführt: „Dabei ist sich der Betroffene bewusst, dass es keinerlei Gewähr für die therapeutische Wirksamkeit des eingesetzten Betäubungsmittels gibt.“

Wenn gegen die Verwendung von Dronabinol und von Cannabis mit einer arzneilichen Qualität rechtlich nichts einzuwenden ist, so würde sich die Aufrechterhaltung der Strafbarkeit der medizinischen Verwendung von Cannabis ohne arzneiliche Qualität nicht gegen die Verwendung von Cannabis selbst, sondern gegen seine mangelnde Qualität richten. Da dies in anderen Lebensbereichen (Ernährung, Freizeit, etc.) keine STRAFRECHTLICHE Rolle spielt, ist diese zynische, paternalistische Haltung nicht aufrecht zu erhalten. Diese Haltung ist zynisch, weil die Strafverfolgung angeblich dem Wohl des bereits durch seine Krankheit belasteten Patienten dienen soll. An dieser Stelle sei zudem betont, dass der Grund für mögliche schädliche Beimengungen die gegenwärtige Rechtslage ist, die viele Patienten zwingt, sich auf dem Schwarzmarkt mit Cannabis zu versorgen.

Der Deutsche Bundestag kann mit wenigen Maßnahmen viel bewirken.
Heute fehlt bei vielen Abgeordneten noch der politische Wille. Kann es denn wirklich sein, dass so viele Abgeordnete dem Leiden der Betroffenen so gleichgültig gegenüber stehen? Wir sind froh über den eingetretenen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung und unter medizinischen Experten. Wir hoffen, dass auch die Abgeordneten des Deutschen Bundestags sich ernsthaft mit dieser Thematik befassen und nach Lösungen suchen.

Bitte setzen Sie sich nach Ihren Möglichkeiten für spürbare Verbesserungen ein.

Wir haben zu einigen Fragen, die bei der Anhörung offen blieben, auf unserer Website Stellung bezogen. Wir bitten Sie, dies vor Ihrer Abstimmungsentscheidung zu lesen: http://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/anmerkungen-oeffentlichen-anhoerung-gesundheitsausschuss-9-mai-2012

Mit freundlichen Grüßen
Für das Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin (SCM)

Gabriele Gebhardt

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10
Mai
2012

Ergebnisse der Anhörung im Gesundheitsausschuss?


Die Ergebnisse im Gesundheitsausschuss:
Bundestag Archiv

Permalink zum Video

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9
Mrz
2012

Patient gibt seine Erlaubnis zum Bezug von Medizinal-Cannabis ans BfArM zurück


Gestern erreichte uns das Schreiben eines Patienten, der an einer besonders schweren Form des ADHS und Restlessleg Syndrom sowie einer damit einhergehenden Insomnie leidet. Es ist eine menschenverachtende Schweinerei, was sich das Bundesministerium für Gesundheit Patienten gegenüber erlaubt.

Der Brief:

„Sehr geehrten Damen und Herren,

ich war bis Anfang dieser Woche im Besitz einer Erlaubnis des
BfArM zur Verwendung von Medizinal-Cannabisblüten.

Da es in unserer Apotheke in den drei Jahren meiner erfolgreichen Therapie immer wieder zu Lieferverzögerungen des extrem überteuerten Medikaments kam und ich daher mehrfach Therapieunterbrechungen mit ungewünschten Nebenwirkungen und Mehrkosten bei Wiedereinstellung erlitt, habe ICH diese Genehmigung nun zurückgegeben, da sie nicht das Papier Wert ist auf dem man sie druckte.

Auch die Genehmigung unserer Apotheke zur Eigeneinfuhr von Cannabis musste von mir bezahlt werden (ca. 800 Euro) und änderte doch nichts.

Ich hatte enorme Kosten (Genehmigungen und Therapie fast 40.000 Euro) und war eigentlich immer für eine Apothekenabgabe von Cannabis.

Leider muss ich nun resigniert feststellen, dass diese Versorgungsform in der Realität nicht funktioniert.

Außerdem muss ich mich mit den Patienten solidarisieren die nicht das nötige Geld für die Cannabistherapie aufbringen können und wie ich finde, in Rechtsstaat unwürdiger Weise behandelt werden.

Meine BtM Nr. war 457 05 62 für 56 Gramm Bedrocan/Monat

Ich verzichte nun auf jegliche Behandlung und lebe mit meinen Krankheiten und deren unweigerlichen, schwerwiegenden Folgen!

Florian Koblenz

 



unsere Hoffnung,
projiziert auf das Münster in Konstanz
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